Mykonos

Myknos, wie schön. Da würde ich gern mal hinfahren. 
Diese Farben, die weißen Häuser, das klare blaue Meer, die Landschaft, die Aussicht, das Licht. Unglaublich.
Ich genieße mit den Augen. 
Der Film ist eine Schnulze, egal, Mykonos. Was für ein Traum. Ein Traum.
Vorbei. Der Film ist zu Ende. Sie haben sich gekriegt, vor der Kulisse von Mykonos. Rosamunde Pilcher, oder so etwas.
Ich würde gern mal nach Mykonos.

Plötzlich vorbei. Der Film ist vorbei und der Traum auch.
Plötzlich vorbei. Die Nachrichten kommen und es holt mich ein. Massiv. Heftig. Unweigerlich.
Plötzlich ändert sich alles.  
„Corona“…
Es trifft mich nach diesem „heile Welt Film“ besonders stark. Ich denke über 65 Jahre freiheitliches Leben ohne große Katastrophen nach.
Was haben wir für ein Glück gehabt in Deutschland. 
Die meisten Katastrophen, Hurrikans, Erdbeben, Kriege und vieles mehr ist außerhalb Deutschlands passiert. Außerhalb des „geschützten“ Raumes. Außerhalb meines Lebens. Wir konnten uns immer frei bewegen, für uns standen alle Grenzen (zumindest die meisten) offen. Selbst unsere eigene Grenze ist irgendwann gefallen.

Und jetzt? 

Die ganze Welt steht auf dem Kopf. Die Katastrophe ist da. Weg das leichte Leben, die Freiheit, die Grenzenlosigkeit, der Spaß.
Alles ist anders, von heute auf morgen. 
Letzte Woche war ich auf Sylt. Heute kann man auch dort nicht mehr hin. 

Unsere Urlaubsländer: 

Italien, Spanien, Dänemark, Österreich, Griechenland (Mykonos). Nicht mehr zu erreichen.

Dicht. Die Grenzen, die Kneipen, die Restaurants, die Einkaufszentren. DICHT, geschlossen, nicht mehr begehbar. Das Leben eingeschränkt, von heute auf morgen.
Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas erleben würde. 
Es trifft doch immer die anderen.
Dieses Mal nicht, es trifft uns, uns alle, die gesamte Menschheit und überall auf der Welt. 
Was für eine Katastrophe.
Aber vielleicht braucht die Welt genau diese Katastrophe um aufzuwachen.
Damit die Menschheit darüber nachdenkt, was sie tut.
Und ich glaube, es ist allerhöchste Zeit aufzuwachen und das ganze Gefüge zu überdenken und zu ändern.

Nicht nur Corona macht alles anders. 

…und ich wäre so gern mal auf Mykonos…

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.